


| Hintergrund: | Die Einführung des EURO als gemeinsamer europäischer Währung hat die
grenzübergreifende Transparenz und Vergleichbarkeit der wirtschaftlichen und finanziellen Situation einzelner
Standorte innerhalb eines Unternehmens erhöht. Kostenvergleiche - insbesondere der Lohnstückkosten - setzen
nicht selten die Arbeitnehmervertreter unter Druck. Ein mitunter dramatischer Wettbewerb um Investitionen und
Standortvorteile ist die Folge. Der EBR ist hier als vermittelnde Instanz gefragt. In den EBR-Sitzungen besteht die Möglichkeit, durch den Vergleich der Arbeitsbedingungen und Sozialstandards in den verschiedenen Ländern beispielgebende Regelungen kennenzulernen und deren Übertragbarkeit auf den eigenen Standort zu prüfen. Dieses kann mit Überlegungen verknüpft werden, einheitliche europäische Rahmenbedingungen in Form einer betrieblichen Sozialcharta zu formulieren. |
| Ziele: | Die Teilnehmer erhalten wichtige Informationen über die Arbeitsbedingungen in den jeweils anderen europäischen Standorten ihres Unternehmens. Sie lernen zwischen externen (durch Flächentarifvertrag und Gesetz geregelten) und internen (unternehmensspezifischen und damit gestaltbaren) Faktoren zu differenzieren. Auf der Grundlage der vermittelten Kenntnisse sollen alle Teilnehmer befähigt werden, eine Analyse des eigenen Standortes im europäischen Vergleich vorzunehmen und Managemententscheidungen kritisch zu hinterfragen. Die Möglichkeiten und Grenzen einer Europäisierung von Arbeitsbedingungen und Sozialstandards werden erörtert. |
| Themen: | von Kostenvergleichen und konzernweiten Ausschreibungen Instrumentariums zum Vergleich ausgewählter Felder (z.B. Arbeitszeiten, Urlaubsregelungen, Sonderzahlungen) Sozialcharta und dezentrale Konzepte. Möglichkeiten und Grenzen |
| Methoden: | |
| Referenten: | Mitarbeiter des Trainings- und Beratungsnetzes "euro-betriebsrat.de" |
| Betriebsverfassung in der EU | |
| Kommunikation und Kooperation | |
| Bi-nationale Workshops | |
| Arbeits- und Gesundheitsschutz | |
| Sprachkurse | |