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Reingard Zimmer (Hrsg.) Tarifeinheit - Tarifpluralität in Europa Tarifrechtliche Probleme im europäischen Vergleich Düsseldorf 2011, 120 Seiten, € 18,- Dieser Sammelband analysiert die Tarifsysteme von sieben Ländern des Europäischen Binnenmarkts. Ausgangspunkt war die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom Juni 2010, die Tarifeinheit in Deutschland zu beenden und damit einer weiteren Zersplitterung des Tarifsystems den Weg zu ebnen. Herausgeberin des von der Hans-Böckler-Stiftung publizierten Buches ist Dr. Reingard Zimmer. Die Arbeitsrechtlerin ist seit Jahren auch für das Trainings- und Beratungsnetz "euro-betriebsrat.de" tätig. → Weitere Informationen zum Buch |
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Stefan Rüb/Hans-Wolfgang Platzer/Torsten Müller Transnationale Unternehmensvereinbarungen Zur Neuordnung der Arbeitsbeziehungen in Europa Berlin 2011, 261 Seiten, € 18,90 Während der Gesetzgeber Europäische Betriebsräte noch auf Unterrichtung und Anhörung beschränkt, sind viele von ihnen bereits einen Schritt weiter. In zunehmendem Maß handeln sie europaweit Unternehmensvereinbarungen z. B. zu Arbeitssicherheit, Gewinnbeteiligung, vorausschauender Personalplanung oder die Rahmenbedingungen von Restrukturierungen aus. Diese im September 2011 publizierte Studie untersucht Verhandlungsprozesse und das Zusammenspiel von EBR und Gewerkschaften bei derartigen Vereinbarungen in zehn Unternehmen. → Weitere Informationen zum Buch → Online-Bestellung |
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Katrin Distler/Ger Essers Leitfaden für den mobilen europäischen Arbeitnehmer Brüssel 2011, 113 Seiten, kostenlos Im September 2011 erschien die Neuauflage dieses Leitfadens, der Hilfestellung für solche Arbeitnehmer bietet, die vorübergehend oder dauerhaft in einem anderen EU-Mitgliedsland tätig sind. Welches Arbeitsrecht ist im jeweils konkreten Fall anzuwenden? Wie wird mit Rentenansprüchen verfahren? Welche Regelungen gelten für die Sozialversicherung und für das Aufenthaltsrecht? Wo sind welche Steuern zu zahlen? Alle diese Fragen werden in je eigenen Kapiteln behandelt. → Download des Leitfadens |
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Matthias Klemm/Clemens Kraetsch/Jan Weyand „Das Umfeld ist bei ihnen völlig anders“ Kulturelle Grundlagen der europäischen betrieblichen Mitbestimmung Berlin 2011, 199 Seiten, € 15,90 Im August 2011 ist dieses Buch erschienen, das drei Fallstudien in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie präsentiert. Die Forscher analysieren darin die interkulturelle Zusammenarbeit von Arbeitnehmervertretern aus Deutschland mit ihren Kollegen in den Ländern Mittel- und Osteuropas und zeigen, wie eine gemeinsame Strategie entwickelt werden kann. → Weitere Informationen zum Buch → Online-Bestellung |
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Europäische Kommission Arbeitsbeziehungen in Europa 2010 Im März 2011 legte die Europäische Kommission einen neuen Bericht über die Entwicklung des sozialen Dialogs, der Gewerkschaften, der Tarifpolitik und des Arbeitsrechts in der EU vor. Ein Schwerpunkt liegt auf betrieblichen Vereinbarungen zu Folgen der Finanzmarktkrise und dem Umgang mit Restrukturierungen. Ein weiteres Thema: 2008 waren nur noch 31% aller Arbeitnehmer in Europa Mitglied einer Gewerkschaft, dennoch gelten Tarifverträge für zwei Drittel aller Arbeitsplätze. → Download der deutschen Kurzfassung → Download der englischen Originalfassung |
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Harald Stöger Abstieg oder Aufbruch? Europäische Betriebsräte zwischen Marginalisierung und transnationalem Einfluß Wien 2011, 216 Seiten, ISBN 978-3-643-50287-2, € 19,90 Im März 2011 ist diese Forschungsarbeit erschienen, die Rolle und Einflußmöglichkeiten des Europäischen Betriebsrates auf die Politik der Konzernleitung darstellt. Sie basiert auf einer empirischen Studie an der Universität Linz, die auch die internen Strukturen der EBR-Arbeit untersucht. Im Fokus standen EBR-Gremien in der Nahrungsmittelverarbeitung, der Bauindustrie, Papierherstellung, Stahl- und Automobilindustrie sowie in der Pharmabranche. Ein eigenes Kapitel beleuchtet die gewerkschaftliche EBR-Betreuung, die durch wachsende Ressourcenprobleme und zunehmendes Engagement externer Berater gekennzeichnet ist. → Weitere Informationen über das Forschungsprojekt → Online-Bestellung |
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Benjamin Stolle Die Flexibilisierung des Tarifrechts in Deutschland und in Frankreich Baden-Baden 2011, 280 Seiten, ISBN 978-3-8329-5898-5, € 69,- Dieses im Januar 2011 erschienene, arbeitsrechtliche Werk ist nicht aus Arbeitnehmersicht geschrieben. Dennoch gibt der Autor rechtsvergleichend aktuelle Hinweise zu Änderungen des Tarifrechts der beiden ökonomisch führenden Länder des Europäischen Binnenmarktes. Diese Faktenlage bietet auch für ein gewerkschaftliches Publikum wichtige Informationen. Während vom Gesetzgeber in Frankreich aufgrund sehr schmerzhafter Erfahrungen mit der Zersplitterung der Tariflandschaft gerade die Tarifeinheit erheblich gestärkt wurde, hob das Bundesverfassungsgericht in Deutschland im Juni 2010 die Tarifeinheit auf. Beide Länder entwickeln ihr Tarifrecht derzeit also in genau entgegengesetzter Richtung weiter. → Weitere Informationen zum Buch → Online-Bestellung |
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Karolina Stegemann Gewerkschaften und kollektives Arbeitsrecht in Polen Wechselbeziehungen im geschichtlichen Kontext Baden-Baden 2011, 630 Seiten, ISBN 978-3-8329-5715-5, € 119,- Diese Dissertation liefert eine fundierte Analyse der Arbeitsbeziehungen des ökonomisch bedeutendsten der mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsländer. Je ein eigenes Kapitel sind der historischen Entwicklung der polnischen Gewerkschaftsbewegung, dem Umbruch der 1980er Jahre und der Entstehung der heutigen Strukturen ab 1990 gewidmet. Polen hat sich schwerer als andere EU-Beitrittsländer getan, eine rechtliche Basis für Betriebsräte zu legen. So wurde das heute geltende Betriebsrätegesetz erst im Juli 2009 in Kraft gesetzt. Oft fehlt es jedoch noch an der betrieblichen Praxis. → Weitere Informationen zum Buch → Online-Bestellung |
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Ildikó Krén Thesen zur Standortbestimmung der Gewerkschaften in Ungarn Policy Papers der Friedrich-Ebert-Stiftung Budapest Budapest 2011, 8 Seiten, kostenlos Im Januar 2011 veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung diese aktuelle Bestandsaufnahme der ungarischen Gewerkschaftsbewegung. Die sechs Dachverbände verfügen nur noch über einen Organisationsgrad von zusammen 12%. Tarifverträge gelten nur noch für ca. 40% aller ungarischen Arbeitnehmer. Als erstes mittel- und osteuropäisches Land hatte Ungarn schon 1992 Betriebsräte eingeführt, die aber wegen der gewerkschaftlichen Schwäche weitgehend auf sich alleine gestellt sind. Die Studie formuliert einige Thesen zur Neuorientierung der ungarischen Gewerkschaften. → Download dieser Studie → Download einer Studie über die Grundzüge der ungarischen Arbeitnehmervertretung |
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